Die Schulden im 21. Jahrhundert

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Was ist drin, was ist dran und was fehlt in Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“?

Erscheinungstermin: 15. September 2014

+ + + nominiert für den getAbstract International Book Award 2015 + + +

Zum 15. Mal prämiert getAbstract zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse die besten Wirtschaftsbücher des Jahres: Am 14. Oktober wird sich zeigen, welche der 10 nominierten Finalisten das Rennen machen – mit dabei Daniel Stelters Buch „Die Schulden im 21. Jahrhundert“, erscheinen bei Frankfurter Allgemeine Buch.

Nach Prüfung von über 10.000 zwischen Juli 2014 und Juni 2015 publizierten englisch- und deutschsprachigen Businessbüchern aus den Bereichen Führung, Strategie, Management, Marketing, Human Resources, Finanzen und Karriere nominierte getAbstract die diesjährigen Finalisten:

Deutsch

  • Die neue Ordnung des Geldes, Thomas Mayer, FinanzBuch Verlag
  • Die Schulden im 21. Jahrhundert, Daniel Stelter, F.A.Z.-Buch
  • Sie wissen alles, Yvonne Hofstetter, C. Bertelsmann Verlag
  • Update, Michael Steinbrecher / Rolf Schumann, Campus Verlag
  • Wer falsch rechnet, den bestraft das Leben, Christian Hesse, C. H. Beck

Englisch

  • BOLD, Peter H. Diamandis / Steven Kotler, Simon & Schuster, Inc., deutsche Ausgabe: Plassen Verlag
  • Design toGrow, David Butler / Linda Tischler, Simon & Schuster, Inc.
  • SAPIENS, Yuval Noah Harari, William Morrow/HarperCollins Publishers, dt. Ausg. Eine kurze Geschichte der Menschheit: Pantheon / Random House
  • Thirteeners, Daniel F. Prosser, Greenleaf Book Group
  • Unretirement, Chris Farrell, Bloomsbury USA/Walker & Company

Je zwei Titel aus beiden Shortlists werden den in der internationalen Verlagswelt begehrten Wirtschaftsbuchpreis erhalten.

Daniel Stelter ist nicht zum ersten Mal dabei. Bei seiner ersten Nominierung im Jahr 2010 erhielt er gemeinsam mit David Rhodes den getAbstract International Book Award für das Buch „Accelerating Out of the Great Recession“.

Selten hat ein Wirtschaftsbuch so viel Aufmerksamkeit erregt wie Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“. Seine These, die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen durch Enteignung zu beheben, fand rasch zahlreiche Anhänger und hat eine breite gesellschaftliche Debatte ausgelöst. Das ist nicht verwunderlich: Liefert Piketty doch der Politik eine Steilvorlage für eine bequeme Lösung der Finanzkrise.

Doch was steckt wirklich in Pikettys Buch? Daniel Stelters Analyse beantwortet folgende Fragen:

Was ist drin?
Eine für jeden verständliche Zusammenfassung liefert einen raschen Über­blick über die Kernthesen von Piketty.

Was ist dran?
Eine Bewertung von Pikettys Thesen gibt Argumente für die Debatte und er­klärt die wichtigsten Aussagen.

Was fehlt?
Wichtige Aspekte, die Piketty völlig vernachlässigt hat, die aber wesentlich sind, um die heutige Lage der Wirtschaft richtig beurteilen zu können und die Bildung von Vermögen sowie ihre Konzentration in jüngerer Zeit erst ermög­licht haben.

Stelter stellt fest, dass Piketty die Bedeutung von Schulden völlig unterschätzt. Doch nur wer die Dynamik von Verschuldung und Entschuldung versteht, kann Vermögensverteilung und Wirtschaftskrise verstehen und Lösungen erarbeiten

„Die Schulden im 21. Jahrundert“ ist aber nicht nur eine leicht verständliche, kommentierte Zusammenfassung, sondern liefert vor allem überzeugende Lösungsvorschläge für die aktuelle Krise.

Meinungen zum Buch

„Piketty liefert der Politik eine Begründung dafür, hohe Schulden durch die Enteignung von Privatvermögen abzubauen. Der Querdenker Stelter überprüft in verständlicher Form, ob Pikettys Thesen der Realität wirklich standhalten. Ein lesenswertes Buch für jeden besorgten Bürger.“

Felix Zulauf, Präsident Zulauf Asset Management

„Die Welt hat kein Problem mit zu großem Reichtum, sondern mit zu hohen Schulden. Dieses Buch legt schonungslos Ursachen und Folgen offen. Ein wichtiger Beitrag zu einer überfälligen Debatte.“

Henrik Müller, Ökonom und Autor, ist Professor an der TU Dortmund

„Daniel Stelters eingehende Analyse von Pikettys Thesen kommt zu dem ebenso verblüffenden wie überzeugenden Schluss: Vermögen sind eben nur ein Symptom, Schulden die wahre Ursache.“

Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute, ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank