Debitismus: Von der zwangsläufigen Krise (III)

Michael Stöcker hat sich in einem Beitrag kritisch mit der Theorie des Debitismus auseinandergesetzt. Vor allem bezweifelt er die Zwangsläufigkeit einer Krise. Es wäre eben nicht zwingend, dass es zu immer wiederkehrenden Krisen im System kommt. Schauen wir uns seine Argumentation an: „Der Debitismus von Paul C. Martin geht auf die Erkenntnisse zur Eigentumsökonomik von […]

ifo-Schnelldienst: Zehn Gründe, warum die Deutschen nicht die Gewinner des Euros sind

Wann immer die deutsche Position in der Eurokrise diskutiert wird, darf der mahnende Hinweis – vor allem ausländischer Kommentatoren – nicht fehlen, dass die Deutschen doch die eigentlichen Profiteure des Euros seien. Die Einführung der Einheitswährung habe erst die Grundlage für Export- und Beschäftigungsboom gelegt. Nur so hätten die deutschen Unternehmen Markt­anteile gewinnen, und der […]

„Profitiert Deutschland wirklich vom Euro?“

Im März 2015 habe ich einen viel beachteten Kommentar bei manager magazin online verfasst: → Zehn Gründe, weshalb wir die Verlierer des Euro sind . Nachdem die englische Version beim Globalist erschien, kam das ifo Institut auf mich zu und bat um einen Beitrag zu dem Thema für den ifo Schnelldienst. (Den bringe ich heute Nachmittag bei […]

Carmen Reinhart: „Schuldenrestrukturierungen nötig“

Harvard-Professorin Carmen Reinhart ist berühmt. Gemeinsam mit Kenneth Rogoff schrieb sie das Standardwerk zu Finanzkrisen (eigentlich Überschuldungskrisen): „Dieses Mal ist alles anders. Acht Jahrhunderte Finanzkrisen“. Seither ist sie eine fleißige Mahnerin und deshalb auch Gast bei bto: → 2016: Erste Staatspleiten zu erwarten → Financial Repression Redux → Ist dies Japans letzte Chance? – Besser wäre der rasche Bankrott […]

17 Prozent Wohlstandsverlust durch Euro und „Rettungspolitik“

Es ist unvoreingenommenen Beobachtern der Eurozone schon lange klar, dass der wirtschaftliche Preis für das politische Experiment des Euro erheblich ist. Nun rechnen Forscher in einer neuen Studie vor, dass sich die Verluste für die Krisenländer Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien zusammen auf rund 17 Prozent vom BIP als Folge von Euro und Austeritätspolitik […]

Die Politik der EZB aus Sicht der Friedrich-Ebert-Stiftung

Nun, wo es tatsächlich denkbar erscheint, dass die SPD den nächsten Kanzler stellt, lohnt es sich genauer anzusehen, wie denn dieser „geprägt“ wäre. Ich persönlich denke übrigens, dass wir mit Blick auf die Wohlstandsvernichtung in Deutschland nur eine (verstärkte) Fortsetzung der letzten zwölf Jahre bekommen. So oder so. Denn bei den entscheidenden Themen Migrationsdruck und […]

Debitismus: Von der zwangsläufigen Krise (II)

Bei der Fortsetzung des Themas → Debitismus greife ich in dieser Woche auf einen Auszug aus meiner Dissertation aus dem Jahr 1990 zurück: → Deflationäre Depression – Konsequenzen für das Management Hier also der Originaltext ergänzt um a) Hervorhebungen und b) Anmerkungen aus heutiger Sicht. Grundlagen Basis dieser umfassenden Wirtschaftstheorie bilden die Untersuchungen von Gunnar Heinsohn […]

„Why the eurozone will defy sceptics in 2017“

Gestern habe ich mich kritisch mit den Aussagen von Thomas Fricke auseinandergesetzt, heute ein anderer Blick auf die Eurozone, ein positiver, in einem Kommentar bei der FT – von Alberto Gallo, Head of Macro Strategies bei Algebris Investments. Die Argumente sind sehr stichhaltig und zeigen, wie ich finde erneut, dass es einen Unterschied zwischen langfristigem Überleben […]

„Der Euro – funktioniert doch“, finde ich nicht

Da blieb nicht nur mir die Spucke weg bei diesem Kommentar von Thomas Fricke bei SPIEGEL ONLINE. Schon vor den Kommentaren bei bto hatte ich mir vorgenommen, genauer darauf einzugehen. Hier seine Sicht auf den Zustand des Euro und die Ursachen der Krise:  „(…) die Frage liegt 2017 nahe, ob diejenigen nicht recht hatten, die […]

„So wird die Welt die Schulden los“

Dieser Kommentar erschien bei manager magazin online: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos ging es zentral um eine gerechtere Einkommens- und Vermögensverteilung. Diese braucht höhere Wachstumsraten, dafür wiederum müssen die Schulden deutlich sinken. Lesen Sie, welche Optionen es gibt und welche Realisierungschance sie haben. Jamie Dimons Warnung war unmissverständlich. Der Unmut in der Bevölkerung, der zum Brexit […]