„Deutschland steht vor einer Staatskrise“ – Italien vor dem Austritt? – Wir brauchen jetzt Billionen

Einige Leser werden den ersten Artikel schon gesehen haben. Ich finde ihn dennoch unterhaltsam, wenngleich der Inhalt natürlich keineswegs lustig ist. Doch die darin verwendeten Bilder sind toll. So dieses: „Man stelle sich vor, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) liebt Frankreichs Präsident François Hollande. Die beiden wollen heiraten. Hollande liebt aber in Wahrheit nur Merkels Geld. […]

„Wie man Firmen zu mehr Investitionen motiviert“

Alle fordern mehr Investitionen. Doch warum investieren wir nicht? Diese Frage habe ich schon mehrfach gestellt und nun in einem ausführlichen Beitrag für das manager magazin aufbereitet. Auszüge: Kommentatoren, vor allem aus dem angelsächsischen Raum, pflichten ihnen bei: Sollen die Staaten doch das günstige Zinsniveau dazu nutzen, um mit billigen Krediten im großen Stil Ausgabenprogramme […]

„Piketty beschreibt Symptome, nicht Ursache“ – Makroökonom Daniel Stelter kritisiert Wirtschaftsbestseller

Frankfurt, 13.10.2014 – Mit dem Erscheinen einer deutschen Übersetzung von Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ erhält die Debatte um die ungleiche Verteilung von Vermögen neuen Schwung. „Dabei beschreibt Piketty nur die Symptome, nicht die Ursache“, kritisiert Daniel Stelter, Makroökonom und Autor der Replik „Die Schulden im 21. Jahrhundert“. Denn ohne die massive Verschuldung der […]

Why Public Investment really is a free Lunch

„Herr Stelter, können Sie mir sagen, wo die Cashflows sind, die ich aus den genehmigten Investitionsprojekten der letzten Jahre eigentlich erzielen sollte?“, fragte mich vor einigen Jahren einer der besten DAX-CFO. In der Tat hätte das Unternehmen rund eine Milliarde mehr Cashflow ausweisen müssen, hätten sich alle Investitionen so entwickelt, wie zuvor vorgerechnet und von […]

„Public Pension Funds Face $2 Trillion Shortfall“

Mehrfach habe ich auf die ungedeckten Verbindlichkeiten von Staaten und Unternehmen mit Blick auf die Kosten der Alterung hingewiesen. In Wahrheit liegt die Verschuldung in der westlichen Welt nämlich noch höher als die offiziell ausgewiesenen Zahlen. Folgende Beiträge empfehle ich zur Lektüre: „Measuring the unfunded obligations of European countries“ „The future of public debt: prospects […]

Hans-Werner Sinn: eurozone doomed to ‚decade of crises‘

Die Thesen von Hans-Werner Sinn sind uns in Deutschland wohlbekannt. Umso bemerkenswerter, dass die angelsächsische Presse ihm anlässlich seines neuen Buches entsprechend prominent Platz einräumt. Der Telegraph lobt ihn als einen der einflussreichsten Ökonomen Europas und fasst die Kernaussagen gut zusammen: Europa steht vor der nächsten (dritten!) Rezession (oder gar Depression). Die Russlandsanktionen treffen Deutschland, […]

beyond the obvious: September-Highlights

Der September stand ganz im Zeichen der Veröffentlichung meines neuesten Buches: „Die Schulden im 21. Jahrhundert“. Darin setze ich mich kritisch mit den Thesen von Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ auseinander, das demnächst auf Deutsch erscheint. Mein Fazit: Pikettys Beitrag liegt vor allem in der Aufbereitung der historischen Daten. Seine Theorie hingegen überzeugt […]

Why inequality is such a drag on economies

Martin Wolf beschäftigt sich in der FT erneut mit den ökonomischen Folgen einer zunehmend ungleichen Vermögens- und Einkommensverteilung. Angestoßen von neuen Studien für die USA, von namhaften, sozialistischem Gedankengut sicherlich abgeneigten Institutionen: Standard & Poor’s und Morgan Stanley. Beide kommen zu dem Schluss, dass die Ungleichverteilung zunehmend negative Folgen für das Wirtschaftswachstum hat. Wolf: Laut […]

IMF: infrastructure spending spree last chance to revive growth

Der IWF bleibt sich wenigstens treu. Im neuen World Economic Outlook empfiehlt der Fonds den Industrieländern großangelegte, schuldenfinanzierte Infrastrukturprogramme. „Ein solcher Investmentboom könne gar für sich selber bezahlen.“ Nun ja, das ist natürlich in der Theorie durchaus denkbar, aber angesichts der Effizienz der öffentlichen Ausgabenprogramme eher zu bezweifeln. Hätten die Regierungen in der Vergangenheit gespart, […]