Die Monetarisierung schreitet in Japan voran

Bekanntlich halte ich Japan für ein Vorbild. Nicht nur wegen der Automatisierung, sondern vor allem mit Blick auf die sich abzeichnende Lösung der Überschuldungssituation durch eine konsequente Monetarisierung. Immer wieder lesenswert dazu: → Monetarisierung: Rettung oder Desaster Heute nun eine gute Lagebeschreibung aus der NZZ: „Macht es einen Unterschied, ob Staatsobligationen direkt ab Presse oder […]

Wie die Eurozone die globale Verschuldung treibt. Politisch gewollt!

Welche Folgen eine einseitige Exportfixierung einer Volkswirtschaft hat, habe ich am Beispiel Deutschlands mehrfach diskutiert. Die Eichhörnchen-Strategie Deutschlands ist anerkanntermaßen eine Garantie für massive Vermögensvernichtung. → „Deutschland wirtschaftet wie die Eichhörnchen“ Bei uns über die falsche Anlage der Gelder (Target2!!). In den anderen Ländern über Kaufkraftentzug. Nun sind wir in der Eurozone drauf und dran, […]

Die vier Phasen der japanischen Depression

Heute Morgen habe ich die anhaltende deflationäre Tendenz in Japan erörtert. Passend dazu ein Beitrag, der im September schon an dieser Stelle erschien und der einen Blick auf den Ablauf von Finanzkrisen und der Erholung davon am Beispiel Japans einging: Bekanntlich bin ich ein großer Fan von Irving Fishers „Debt-Deflation Theory Of Great Depressions“. Charles […]

„Trump era brings lowest stock market volatility since early 1960s“

Heute Morgen habe ich die vermutlichen Folgen jahrelanger Volatilitätsunterdrückung diskutiert: zunehmende Risiken und Verschuldung, die unweigerlich in die nächste Krise führen. Ergänzend dazu die Analyse der FT, mit einem sehr langfristigen Vergleich. Die Volatilität lag seit den 1960er-Jahren nicht so tief! „The year after Donald Trump’s surprise victory in the US presidential election have been […]

Zeit, aus den Bondmärkten auszusteigen?

In den letzten Wochen kam es zu den ersten größeren Abzügen aus Fonds, die auf Hoch-Risikoanleihen spezialisiert sind. Zeit wird es, wie wir gestern gesehen haben! Ambroise Evans-Pritchard diskutiert im Telegraph ob wir die Zinswende gerade erleben: „The credit markets have sharp antennae. They issued early warning alerts four to eight weeks before each episode […]

In Wahrheit sind die Bilanzen der US-Unternehmen noch viel schlechter

Heute Morgen habe ich die Sorglosigkeit der Investoren am Beispiel der Kredite an hoch verschuldete Unternehmen beleuchtet. Ergänzend dazu der Blick auf die lausige Qualität der Bilanzen der US-Unternehmen. Mindestens 20 Prozent von ihnen werden bei einem Zinsanstieg Pleite machen. Aber Zinsanstiege gibt es ja nie wieder … „SocGen’s Andrew Lapthorne explains not only why […]

Wenn das kein Warnzeichen ist

Immer wieder wird behauptet, der Mangel an Euphorie wäre ein sicheres Zeichen dafür, dass die Aufwärtsbewegung an den Märkten noch lange nicht vorbei sei. Komisch, wohin ich auch blicke, finde ich Zeichen für überbordenden Optimismus und Risikobereitschaft. So erneut in der FT, die vom Boom am Markt für „Leveraged Loans“ berichtet. Sicherheiten sind auch wirklich […]

Das Blutbad steigender Zinsen

Dieser Kommentar von mir erschien bei WirtschaftsWoche Online:  Die Zinsen können gar nicht steigen und die beste Investition bleiben Aktien. So die einhellige Meinung. Die Geschichte der letzten 700 Jahre spricht gegen diese These. In meinen letzten Kommentaren habe ich mich mit der Bewertung an den Börsen beschäftigt und vor allem für die USA den […]

Italien wird erst erpressen und dann austreten

Seit Jahren schreibe ich bei bto darüber, dass Italien eben nicht in der Lage ist, der Schuldenspirale zu entkommen. Die Dynamik aus Wachstum und Schulden ist schlichtweg mathematisch eindeutig nicht zu durchbrechen. Schon gar nicht im Gerüst des Euro, der jegliche Anpassung erschwert bzw. verunmöglicht. In letzter Zeit melden sich wieder mehr Leute zu Wort […]

Der Zusammenhang zwischen Beschäftigung und Inflation bleibt bestehen

Gestern habe ich mich mit den Mythen zur Inflation beschäftigt. Heute schaue ich mir mal genauer die Phillips-Kurve an, die bekanntlich einen Zusammenhang zwischen Beschäftigung und Inflation herstellt – und das mithilfe des ehemaligen Chefvolkswirts von Goldman Sachs, Gavyn Davies. Die Phillips-Kurve besagt: je geringer die Arbeitslosigkeit, desto höher die Lohnsteigerung und damit die Inflation. […]