Eurozone: Fakten statt Ökonomen-Träume

Heute Morgen habe ich die Thesen der deutschen und französischen Ökonomen zur Sanierung des Euro betrachtet. Hier zur Erinnerung der Status der Eurozone: Weniger gemeinsam wie alle Länder der Welt mit „M“ Schon im Jahr 2012 hat Michael Cembalest, Chefinvestmentstratege von JP Morgan ausgerechnet, dass die Eurozone, die denkbar schlechteste Währungsunion darstellt, die man sich vorstellen […]

Ökonomenvorschlag zur „Rettung“ des Euros: von der Lösung eines Problems, ohne das Problem zu lösen

Viel ist in diesen Tagen davon zu lesen, wie notwendig es ist,  die Eurozone zu stabilisieren und für eine nächste Krise wetterfest zu machen. Gerade in der „französisch-deutschen Achse“ wird neuerdings die Lösung in der Aufgabe aller deutschen Positionen gesehen und der Übernahme der zwar mit freundlichem Gesicht vorgetragenen, inhaltlich jedoch an nationalen Interessen orientierten […]

Deutschland: unfreiwilliger Gläubiger der Welt?

Wir tun es wieder! Im Rahmen der Aufführung, „Deutschland, das reiche Land, das für alle bezahlen kann“ wurde das Publikum erneut erfreut. So bei SPIEGEL ONLINE: → SPIEGEL ONLINE: „Deutschland bleibt Überschuss-Weltmeister“, 16. Januar 2018 Deutschland der Weltmeister Da lernt man dann: „Deutschland hat im vergangenen Jahr erneut den weltweit größten Überschuss in der Leistungsbilanz […]

„Die Immobilienfalle“

Dieser Kommentar von mir erschien bei der WirtschaftsWoche Online. Doch bevor ich zu meinem Kommentar komme ein Zitat aus Focus Online, wo gestern ebenfalls über Immobilien geschrieben wurde: „Hat der Preiswahnsinn also bald ein Ende? Nein, heißt es in einer aktuellen Studie der Deutschen Bank zum Häuser- und Wohnungsmarkt in Deutschland im Jahr 2018: „Bis der […]

Zur Erinnerung: Stelters Eiszeit-These

Heute Morgen habe ich das Ende der Eiszeit diskutiert. Im Februar 2016 habe ich im manager magazin die Kernthesen zusammengefasst. Hier zur Erinnerung die damalige Argumentation: Die Zinsen liegen auf Jahrhunderttiefs, die Bilanzen der Notenbanken sind so aufgebläht wie noch nie. Sieben Jahre ist die Finanzkrise schon her, doch die Wirtschaftspolitik bleibt so expansiv wie […]

Ende der Eiszeit in Sicht?

Ist die „säkulare Stagnation“ überwunden oder widerlegt? Ist die Eiszeit-These doch falsch und wir stehen vor einem neuen Boom? Zieht der neue Kondratieff – anders als frühere Zyklen – auch eine völlig überschuldete Welt aus dem Morast? Geht es ohne eine Beseitigung der faulen Schulden? Ist also die Kernthese von bto falsch? Können wir einfach […]

Gibt es die Gefahr steigender Zinsen?

Bekannt, aber es lohnt sich, es nochmals zu zeigen: die US-Staatsanleihen – und mit ihnen faktisch alle Staatsanleihen der Industrieländer befinden sich in einem seit Jahrzehnten andauernden Bullenmarkt. Getrieben von strukturellen Faktoren wie Demografie und Ersparnisüberschüssen und natürlich den Notenbanken: Quelle: St Louis Fed, Mauldin Billiges Geld wirkt natürlich als ein ganz starker Anreiz, auch […]

Steigende Zinsen sind Gift für Assetpreise

Gestern habe ich das Szenario steigender Zinsen als Folge höherer Inflationsraten diskutiert. Doch wie wirken steigende Zinsen auf die Kapitalmärkte? Schlecht – lautet die kurze Antwort. Die lange (und bessere) ist fundierter und zeigt an der sogenannten „Duration“ die Sensitivität. Die Experten von GMO – immer wieder bei bto zitiert, u. a. hier → „Quantifying the Fed’s Impact […]

„Wer jetzt noch Aktien kauft, spielt das Spiel des Narren“

James Montier von GMO ist ein interessanter Kopf. So hat er vor einiger Zeit eine Analyse zur (positiven) Wirkung von Staatsschulden vorgelegt, die ich ausführlich besprochen habe: → Staatsschulden – wirklich so schlecht? Seine Kollegen von GMO sind auch immer lesenswert, so hier zuletzt: → Die (kommende?) Blase bleibt ein Thema Heute äußert sich Montier […]

Die Notenbank-Blase bleibt ein Thema

Alle Märkte werden vom billigen Geld getrieben. Kein neues Thema, aber eines, das im Jahr 2018 noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Ungleichheit als Nebenwirkung. Massives Risiko für Finanzstabilität und Realwirtschaft. Am Ende hängt vieles auch von China ab. Der Telegraph fasst zusammen: „The tectonic plates of the world economy are shifting in opposite directions. […]