Das 3850-Milliarden-Dollar-Loch in den staatlichen US-Pensionsfonds

Heute Morgen waren die schlechten Aussichten kommender Rentnergenerationen das Thema. Jetzt ein Blick auf die nicht bessere Lage in den USA. Dort legt der Staat zwar Geld zur Seite für die künftigen Pensionen seiner Mitarbeiter, doch sind die Renditeerwartungen für diese Anlagen viel zu hoch und es entsteht ein großes Loch, das zurzeit 3850 Milliarden […]

Die Mär von der Altersarmut heute

In der letzten Woche habe ich in einem kleinen Kommentar bei Cicero ein Umsteuern in der Schuldenpolitik gefordert. Weniger Sparsamkeit heute und dafür eine Reduktion der verdeckten Verbindlichkeiten der Zukunft, vor allem durch eine Reduktion der „Rentengeschenke“. Ein Leser schreibt mir daraufhin: „Sie schreiben über Sozial- und Rentenausgaben (…) die aktuelle Regierung [habe] alles getan, um […]

Demografie und Assetpreise

Dieser Beitrag erschien vor rund einem Jahr bei bto und zeigt die Entwicklung der Demografie und die vermutliche Wirkung auf die Asset-Preise. Passt zu dem Kommentar von heute Morgen. Bekanntlich befinden wir uns in einem gigantischen Ponzi-Schema wie bei bto mehrfach erläutert: → „Das größte Ponzi-Schema der Geschichte“ → The Ponzi Economy → „Ponzi will not reveal business secret.“ Im […]

Asiens Alte bedrohen den Wohlstand der Welt

Demografie ist einer der wichtigsten, wenn nicht gar der entscheidende Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung und die Renditen an den Kapitalmärkten. Europa steht vor einem Niedergang, in den USA verlangsamt sich strukturell das Wachstum und auch bedeutende Schwellenländer wie China und Russland stehen inmitten eines dramatischen Wandels.  Ein Leser wies mich auf einen Artikel in […]

„Überschätzen die Märkte Macron?“

Dieser Kommentar erschien bei der WirtschaftsWoche Online: Investoren kaufen zunehmend vermeintlich günstige Aktien aus Europa. Frankreichs neuer Präsident Macron macht zusätzlich Mut. Warum die Märkte Gefahr laufen, Macron zu überschätzen und die wahren Probleme zu ignorieren. Unstrittig gehören die europäischen Börsen zu den günstigeren der Welt. Dies vor allem im Vergleich mit den USA, die sich, […]

Der Euro wie der Goldstandard?

Das war doch mal eine Frage in der FT: „If you like the euro, why not just call for a global gold standard?” Eine naheliegende Überlegung, wirkt doch der Euro wirklich wie ein Goldstandard in der Eurozone. Die Argumentation der FT: „Members of the single currency are forced to issue obligations in a currency none […]

„Is Germany Really Poverty-Stricken?“

Dieser Kommentar erschien bei The Globalist. Nach der Veröffentlichung kam die Presseabteilung des DIW auf mich zu und bat um einige Korrekturen. So war die Abkürzung falsch erklärt und die Zugehörigkeit zum Sachverständigenrat der Bundesregierung nicht richtig wiedergegeben. Das sollte gerade mir nicht passieren und war deshalb umso ärgerlicher. Darüber hinaus stellte das DIW fest, dass nach deren Daten […]

Staatsschulden: Lasst uns von Italien lernen!

Dieser Kommentar erschien bei manager magazin online: Bevor mich regelmäßige Leser meiner MeinungsMacher-Beiträge an dieser Stelle für verrückt erklären: Nein, ich glaube immer noch nicht, dass Italien seine Staatsschulden in den Griff bekommt und innerhalb des Euros eine Zukunft hat. Ohne einen Schuldenschnitt und einen Austritt aus dem Euro, wird das Land nicht wieder auf die […]

Zum Irrsinn der Rekordsteuereinnahmen

Dieser Kommentar erschien bei Cicero Online: Der Staat macht Überschüsse und die Begehrlichkeiten sind groß: Steuern senken, mehr Sozialleistungen, eventuell sogar mehr Investitionen? Ideen gibt es viele. Dabei ist ein Blick auf die Fakten eher ernüchternd. Zehn Thesen zu den 55 Milliarden Mehreinnahmen: Es ist ein Unding, dass der Staat trotz geringer Arbeitslosigkeit (dank boomender Wirtschaft) und geringen […]

Nicht vergessen: Wie der Chefvolkswirt der Deutschen Bank 2015 argumentiert hat

Dieser Beitrag erschien am 16. Oktober 2015 bei bto. Ich musste daran denken, als ich die klare Analyse von Gunnar Heinsohn für heute Morgen vorbereitet habe. Sie zeigt nochmals eindeutig, was zum vorläufigen Höhepunkt der Zuwanderungskrise für eine mediale Kampagne gefahren wurde: Letzte Woche hat der Chefvolkswirt der Deutschen Bank für erhebliche Aufregung gesorgt mit seinem […]