Highlights vom Oktober

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Schon seit Jahren schicke ich Anfang des Monats eine Zusammenstellung der Highlights des vorangegangenen Monats als Newsletter an Abonnenten. Ein kostenloser Service; man muss sich einfach nur registrieren. Ich könnte mir aber denken, dass nicht alle Leser von bto das Angebot wahrgenommen haben. Deshalb an dieser Stelle der neueste Newsletter:


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe von update, dem Newsletter von beyond the obvious. Wie gewohnt weisen wir Sie auf einige der Highlights aus den Veröffentlichungen des letzten Monats hin.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihr Daniel Stelter.

 WELTWIRTSCHAFT

 Immer deutlicher wird, dass wir nicht zu den Wachstumsraten vor der Krise zurückfinden. Der Welthandel ist rückläufig, die Produktivität stagniert, die Arbeitslosigkeit bleibt hoch. Gesucht werden Lösungen zur Überwindung der Stagnation.

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„So sanieren wir die Weltwirtschaft“

Wollen wir die Eiszeit überwinden, müssen wir uns den Realitäten stellen und uns einer Rosskur unterziehen. Sie basiert auf drei Säulen: der Bereinigung der Folgen der falschen Politik der letzten 30 Jahre, der Erhöhung der Erwerbstätigenzahl und der Steigerung der Produktivität:

-> So sanieren wir die Weltwirtschaft

 „Die Welt ertrinkt in Schulden“

Letzten Monat hat der IWF vermeldet, dass die Welt noch nie so viele Schulden hatte: 152 Billionen Dollar. So hoch war Ende 2015 gemäß einer neuen Studie das globale Volumen aller ausstehenden Schulden von privaten Haushalten, Unternehmen (ohne Banken und Versicherungen) und Staaten:

-> Die Welt ertrinkt in Schulden

 „Globales Wachstum – noch immer ‚Made in China‘“

1,2 Prozentpunkte des globalen BIP-Wachstums entfallen auf China. Die USA steuern 0,3 Prozentpunkte bei, die sklerotische europäische Volkswirtschaft bloß 0,2 Prozentpunkte:

->„Globales Wachstum – noch immer ‚Made in China‘“

Alles, was man wissen muss, und wie man die Krise lösen könnte, steht hier

Eine Art ‚Grand Bargain‘ aus Geld-, Fiskal- und Reformpolitik, wäre nötig, um die Weltwirtschaft wieder auf einen Potenzialwachstumspfad zu führen. Die Geldpolitik allein wird das niemals schaffen:

->Alles, was man wissen muss, und wie man die Krise lösen könnte, steht hier

GELDPOLITIK

 Die Wirtschaft der Eurozone erholt sich. Die letzten Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager unterstreichen die positive Entwicklung. Damit entfaltet die Geldpolitik die erhoffte Wirkung, was aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass die Entwicklung weiterhin unbefriedigend ist.

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„Das Geschwafel vom Exit aus der Welt des billigen Geldes“

Das billige Geld der EZB hat wie ein Schmerzmittel gewirkt und uns alle eingeschläfert. Die Krise hat Pause gemacht und gerade wir in Deutschland konnten uns auf die Schulter klopfen, stehen wir doch gut da. Nun sieht es so aus, als wäre die Pause zu Ende:

->„Das Geschwafel vom Exit aus der Welt des billigen Geldes“

Ein Ausstieg aus der Geldschwemme der Notenbanken wird immer schwieriger

Die NZZ diskutiert die vier möglichen Varianten, um aus der heutigen Geldpolitik auszusteigen. Keine davon ist schmerzfrei, alle bedingen Verluste für die Gläubiger:
->Ein Ausstieg aus der Geldschwemme der Notenbanken wird immer schwieriger

The coming big squeeze

Ray Dalio, der wohl erfolgreichste Hedgefonds-Manager der Geschichte, hat beim „Federal Reserve Bank of New York’s 40th Annual Central Banking Seminar“ eine viel beachtete Rede zu den Folgen und Grenzen der Geldpolitik gehalten:

->The coming big squeeze

EUROPA

Joseph Huber: „Der Euro – sein Woher und Wohin“

Ein sehr ausführliches und spannendes Paper von Joseph Huber, dem Vollgeld-Experten und
-Befürworter zu den Problemen des Euro:

->Joseph Huber: „Der Euro – sein Woher und Wohin“

DEUTSCHLAND

In Deutschland dominieren die Sorgen um die Deutsche Bank die öffentliche Diskussion. In der Tat ist es in verschiedener Hinsicht ein Drama, was sich um das einstmals mächtige Institut abspielt.

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„Die ‘Deutsche Krise’“

Im Umfeld einer überschuldeten Welt mit einem überschuldeten Finanzsystem ist es keine gute Idee, den Titel des riskantesten Spielers zu haben, weil man ein Riesenrad mit wenig Eigenkapital dreht:

->„Die ‘Deutsche Krise’“

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„Kurz vorm Platzen“

Wäre die Realität tatsächlich so, wie uns Banker und Politiker weismachen wollen, wäre eine Pleite der Deutschen Bank gar kein Problem. Das internationale Bankensystem wäre ausreichend kapitalisiert und abgeschottet, um einen solchen Schock zu verkraften. Die europäische Wirtschaft wäre nicht gefährdet und könnte ihre Erholung fortsetzen. Die Staaten und die Steuerzahler müssten sich nicht an den Kosten der Sanierung der Bank beteiligen. Kurzum: Es wäre, eine ganz normale Insolvenz, wie sie in einer Marktwirtschaft tagtäglich passiert:

->„Kurz vorm Platzen“

KAPITALMÄRKTE

Sichere und ertragreiche Geldanlage bleibt eine der großen Herausforderungen im heutigen Umfeld. Einige Gedanken dazu wie immer an dieser Stelle.

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Warum überhaupt investieren?

Unmittelbare und offensichtliche Folge der deutlichen Preisanstiege der letzten sieben Jahre: Die künftigen Erträge wurden schon realisiert, und wer zum heutigen Preis einsteigt, kann – wenn alles gut geht – nur noch mit mauen Renditen von zwei Prozent rechnen:

->Warum überhaupt investieren?

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„Ist jetzt die Zeit, Bankaktien zu kaufen?“

Seit Anfang 2009 ist der Stoxx Europe 600 um 70 Prozent gestiegen, während der Stoxx Banks Index im selben Zeitraum 37 Prozent verlor. Allein dieses unterstreicht schon, was für ein schlechtes Investment Banken gewesen sind. Doch was nun?

->„Ist jetzt die Zeit, Bankaktien zu kaufen?“

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Zeit, das Pfund zu kaufen

Heute auf ein weiter fallendes Pfund zu setzen, ist dumm. Pfund zu kaufen hingegen, sieht zunehmend interessanter aus, selbst, wenn es noch etwas nach unten gehen sollte: Langfristig spricht eine Menge für die Währung:

->Zeit, das Pfund zu kaufen

SONSTIGES

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“Wer beschönigt, schadet der Sache”

Wer den Aufstieg radikaler Kräfte stoppen und die Spaltung der Gesellschaft rückgängig machen will, darf nie den Eindruck erwecken, Fakten zu schönen:

->“Wer beschönigt, schadet der Sache”

Vielen Dank für Ihr Interesse. Bitte folgen Sie mir auch weiterhin.

 

3 Kommentare
  1. Michael Stöcker says:

    Hier ein weiteres Highlight: Die Crowding-out These von Robert Barro hatte ich ja schon vor 3 Jahren als irrelevant gebrandmarkt. Der Chef-Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama, Jason Furman, zieht nun nach und macht aus dem Crowding-out sogar ein Crowding-in. Da kann ich mich nur anschließen: http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/40732/fuenf-thesen-fuer-mehr-staatsausgaben/

    LG Michael Stöcker

    Antworten

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